Hallo, mein Name ist Janus.
Viele von euch kennen mich und meine Arbeit. Für alle die mich nicht kennen, habe ich hier eine kleine Zusammenfassung meines bisherigen Wirkens aufgeschrieben:
Seit meinem 18. Lebensjahr engagiere ich mich politisch für eine vielfältige, solidarische und demokratische Gesellschaft. Mein Weg führte mich durch unterschiedliche Bewegungen und Projekte, die eines gemeinsam haben: den Aufbau wirksamer zivilgesellschaftlicher Strukturen. Ein prägender Moment für mich war 2018 die Mitorganisation der Proteste im Hambacher Forst. Diese Mobilisierung machte damals die Dringlichkeit der Abkehr von fossilen Energien sichtbar, trug zum Erhalt des „Hambi“ bei und stärkte die Klimabewegung nachhaltig.
In den folgenden Jahren bis jetzt unterstütze ich zahlreiche Initiativen: sei es in Lützerath, für geflüchtete Menschen an den Grenzen, den Aufbau von Jugendbewegungen in Ostdeutschland oder die Beratung von vielen lokalen Initiativen an den Orten, an denen ich aktiv bin. Aktuell arbeite ich federführend am ehrenamtlichen Aufbau des Mediensyndikats DRUCK. Grundsätzliche Ausrichtung meiner Arbeit ist der Aufbau und die Unterstützung von Bewegungen und Organisationen, die sich für Klimagerechtigkeit, Antifaschismus, soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe einsetzen, die sich- lokal wie bundesweit- weiter für das Gute in der Welt stark machen. Ich werde eine chronologische Aufstellung meiner vielen bisherigen Projekte in einem der ersten Newsletter für euch aufdröseln, mehr dazu unten.
Um weiter an einer Welt zu arbeiten, welche für uns alle lebenswert ist, möchte ich meine professionellen Fähigkeiten als Campaigner, Netzwerker und Aktivist, die ich mir in den letzten 10 Jahren angeeignet habe, weiter einsetzen. Dafür brenne ich. Deswegen möchte ich einen Förder*innenkreis aufbauen, um meine politische Arbeit langfristig fortführen zu können.
Ich gehe nun diesen Weg, weil sich die politische Lage spürbar verschärft, wie wir alle merken. Demokratische Räume geraten unter permanenten Druck, Förderstrukturen brechen weg, gesellschaftliche Konflikte nehmen zu. In Bundesländern wie Sachsen-Anhalt besteht die reale Gefahr, dass autoritäre Kräfte erheblich an Einfluss gewinnen und sich bundesbreit machen. Für einen Blick in eine mögliche Zukunft reicht es u. a. in die USA zu schauen. Unter diesen aktuellen Bedingungen wird zivilgesellschaftliches Engagement nicht nur anspruchsvoller, sondern auch unsicherer. Nachhaltige politische Wirksamkeit erfordert stabile Strukturen, und genau hier liegt meine aktuelle Herausforderung.
Mit 28 Jahren stehe ich vor der Entscheidung, entweder einen mich auf ein Firmenziel hin bindenden Beruf anzunehmen oder meine weitere Arbeit für soziale Bewegungen abzusichern. Ein klassischer Job, auch wenn er für eine NGO wie Greenpeace ist, für die ich in der Vergangenheit gearbeitet habe, würde meine zeitlichen und mentalen Ressourcen so stark beanspruchen, dass ich meine derzeitigen drängenden politischen und gesellschaftlich wichtigen Projekte nicht mehr fortführen könnte.
Aus diesen und vielen weiteren Gründen, die ich im Rahmen dieses Schreibens nicht vollständig darstellen kann, habe ich mich entschieden, einen Förderkreis aufzubauen.
Wenn du meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich über einen monatlichen Beitrag – unabhängig von der Höhe. Jeder regelmäßige Beitrag hilft mir und schafft die Möglichkeit, dass ich mich ins tägliche, politische und gesellschaftliche Geschehen einbringen kann.
Aktuell erhalte ich im Rahmen eines Klimafellowships von Campact und GermanZero eine Förderung von 900 Euro monatlich für die nächsten zwei Jahre für meinen Aktivismus. Um meine Lebenshaltungskosten zu decken und politische Arbeit ohne Selbstausbeutung fortsetzen zu können, benötige ich in etwa diese Summe ein weiteres Mal.
Deine Unterstützung schafft konkrete Wirkun und das Geld geht nicht verloren in den großen Mühlen der Verwaltungen von Organisationen, sondern ermöglicht professionelle Kampagnenarbeit, Organisationsaufbau, strategische Begleitung von Initiativen sowie die langfristige Stabilisierung von Projekten wie DRUCK und weiteren sozialen Bewegungen.
Meine aktuelle Hauptarbeit bei DRUCK wird es es progressiven Medienschaffenden ermöglichen, sich kooperativ zu organisieren. Über 90 Redaktionen, Podcasts, Zeitungshäuser und unterstützende Organisationen sind im Rahmen von DRUCK daran interessiert, langfristig Stimmenvielfalt zu sichern in einer immer schneller werdenden Medienlandschaft. Dies insbesondere zu Themen wie kritischer Außen- und Innenpolitik, Klimapolitik, queeren Themen und zivilgesellschaftlichen Perspektiven.
Mehr Informationen: druck-projekt.org
Ich danke allen Menschen, die mich durch eine monatliche Förderung dabei unterstützen wollen, diesen Schritt zu gehen.
Transparenz ist mir sehr wichtig. Eine detaillierte Aufschlüsselung meiner Kosten stelle ich meinen Unterstützer:Innen gerne zur Verfügung. Ein persönlicher Austausch oder ein Telefonat ist ebenfalls gern möglich.
Demokratie lebt von Engagement, Widerspruch und organisierter Zivilgesellschaft. Diese Arbeit entsteht nicht von selbst. Alle meine Unterstützer*innen erhalten einen monatlichen Newsletter mit Einblicken in meine laufenden Projekte, Entwicklungen und Wirkungsfelder. Sollte dieses Vorhaben gelingen und mir den Rücken für die politische Arbeit freihalten, kann ich auch Zusicherungen für mein kommendes Wirken tätigen. Selbstverständlich nehme ich euch auf diesem Weg mit.
Ich würde mich sehr freuen, diesen Weg mit euch zusammen gehen zu können.
Wenn ihr Fragen habt, dann wendet euch gerne an mich!
Mit solidarischen Grüßen Janus